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Demographische Entwicklung


Der demografische Wandel wird die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten zunehmend beeinflussen, so leitet die Bundesregierung ihren Demographie-Bericht vom November 2011 ein.

Die hat auch Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft.



(Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009)


Neben einem sinkenden Trinkwassergebrauch pro Kopf nimmt auch die Zahl der Nutzer ab wie an der Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland zu sehen ist.


Zusammen mit einem ebenfalls gesunkenen Wasserverbrauch in der industriellen Produktion führt dies zu einer geringeren Nutzung der Anlagen und der Infrastruktur für die Wasserverteilung und Abwasserbeseitigung.

Eine besondere Herausforderung stellt in diesem Zusammenhang der demografische Wandel in einigen Regionen, insbesondere in den ostdeutschen Ländern dar, weil dort der Bevölkerungsrückgang in den vergangenen Jahren besonders groß war.

Um unter diesen Bedingungen hygienische Probleme zu vermeiden, ist es erforderlich, die betroffenen Wasserverteilungsleitungen intensiv und öfter zu spülen. Trotz sinkender Wasserabgabe an die Verbraucher bleibt es dadurch bei konstanten Fördermengen durch die Wasserversorger.  

Des Weiteren müssen auch Kapazitäten für Spitzenverbräuche bereitgestellt werden, wenn beispielsweise in trockenen Jahren und heißen langen Sommern, Hausbrunnen und Regenwasserzisternen kein Wasser mehr haben und diese Kunden wieder stärker auf die öffentliche Wasserversorgung zurückgreifen.

Auch die Abwasserkanäle müssen öfter durchgespült werden, um verstärkte Ablagerungen durch geringere Abwassermengen und geringere Fließgeschwindigkeit zu verhindern. Trotzdem müssen Mischwasserkanäle auch ausreichende Kapazitäten haben, um das Regenwasser bei Starkregenfällen ableiten zu können.  

Die Aufrechterhaltung der technischen Funktionen der Anlagen und Netze bei geringerer Auslastung erhöht bei konstanten Fixkosten die mengenbezogenen Preise und Gebühren.

Zusätzlich können Anpassungs- und Rückbaukosten entstehen. Die Kosten beispielsweise für eine Netzverkleinerung im Abwasser werden auf 500 bis 1.000 € pro Kanalnetzmeter geschätzt.

Die öffentliche Wasserwirtschaft stellt sich diesen Herausforderungen und arbeitet mit Forschungsinstituten zusammen, um nachhaltige und wirtschaftliche Lösungen für die Auswirkungen der demografischen Entwicklung zu finden.



(Fotoquelle Banner: Rainer Sturm / pixelio.de)







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