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Gewässerschutz

Unter den Gewässerschutz fallen in der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und im deutschen Wasserhaushaltsgesetz (WHG) Binnenoberflächengewässer bzw. oberirdische Gewässer (einschließlich künstliche Gewässer), Übergangsgewässer, Küstengewässer und das Grundwasser.

Da die Menschen, die Tier- und Pflanzenwelt zu einem großen Teil aus Wasser bestehen, ist Wasser lebensnotwendig. Verschmutztes Wasser und zu viel Wasser z. B. bei Überschwemmungen bedrohen aber auch das Leben und die Natur.




Der Wasserkreislauf

Über den auf der Erde herrschenden Wasserkreislauf bleibt die Gesamtmenge an Wasser immer gleich. Dieser Charakter wurde von den Menschen schon vor Jahrtausenden erkannt und findet eine Entsprechung in dem Ausspruch „panta rhei“ – „alles fließt“. Letzten Endes wird das Wasser von uns nur gebraucht und nicht verbraucht.

"panta rhei" Wortherkunft

Wenn wir es aber beim Gebrauch mit Stoffen belasten, die im natürlichen Wasserkreislauf nicht mehr abgebaut werden können, gefährden wir die Menschheit, die Tiere, die Pflanzen und die Umwelt.

Deshalb ist es wichtig, die Gewässer zu schützen. Dem dienen die Ziele einer nachhaltigen Wassernutzung und des langfristigen Schutzes der Ressourcen in der WRRL und im WHG. Sie sollen eine verantwortungsvolle Gewässerbewirtschaftung bewirken.

Grundsätze für die Gewässerbewirtschaftung   

  • Schutz vor nachteiligen Veränderungen von Gewässereigenschaften
  • Vermeiden von Beeinträchtigungen von direkt von Gewässern abhängenden Landökosystemen und Feuchtgebieten
  • Gewässer zum Wohl der Allgemeinheit nutzen
  • Bestehende oder künftige Nutzungsmöglichkeiten, insbesondere für die öffentliche Wasserversorgung erhalten und schaffen
  • Folgen des Klimawandels vorbeugen
  • Oberirdischen Gewässern natürliche und schadlose Abflussmöglichkeiten gewährleisten
  • Schutz der Meeresumwelt  


Diese Grundsätze müssen ernst genommen und umgesetzt werden. Die AöW fordert deshalb, dass der Schutz der Gewässer, besonders der des Grundwassers, Vorrang vor allen anderen Interessen hat. In diesem Sinne äußern wir uns zu den verschiedensten Richtlinien und Gesetzen (siehe auch unter unserer Rubrik Standpunkte).

Foto: Petra Bork/pixelio.de

Stellungnahmen und Positionen

Beiträge aus der Presse

Weiterführende Links und Informationen

Stellungnahmen und Positionen

PDF-Download: AöW-Stellungnahme zum Referentenentwurf Mantelverordnung Ersatzbaustoffe/Bodenschutz, 06.03.2017

AöW-Pressemitteilung - Düngeverordnung: Verschlechterung der Gewässer vermeiden!, 07.12.2016

PDF-Download: AöW Stellungnahme zur 1. Verordnung zur Änderung der Grundwasserverordnung, 06.09.2016

PDF-Download: AöW-Stellungnahme – Verordnung zur Neuordnung der Klärschlammverwertung Referentenentwurf, 05.10.2015

Doc-Download: AöW-Papier „Zahlen und Fakten zum Düngen, zu Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, zu Klärschlamm und zu Trinkwasser“, 10.09.2015

PDF-Download: AöW-Stellungnahme zum Entwurf einer neuen Verordnung zum Schutz der Oberflächengewässer (OGewV), 15.06.2015

agw-Stellungnahme zum Entwurf des BMUB für eine Novelle der Oberflächengewässerverordnung (OGewV), 15.06.2015 

PDF-Download: AöW- Stellungnahme zum Entwurf einer Verordnung zur Neuordnung der guten fachlichen Praxis beim Düngen [DüV-Entw., Stand: 18.12.2014], 30.01.2015

PDF-Download: Hintergrundinformationen zum Themenkomplex Gewässergüte – Düngeverordnung – Klärschlammverwertung, Januar 2015

Pressemitteilung: KOWA MV und AöW zu Düngeverordnung und Klärschlammverwertung, 10.11.2014

PDF-Download: AöW-Schreiben zu AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen), 14.03.2014

PDF-Download: AöW-Stellungnahme zum zweiten Arbeitsentwurf [Stand: 31.10.2012] über die Verordnung zur Festlegung von Anforderungen für das Einbringen oder das Einleiten von Stoffen in das Grundwasser, an den Einbau von Ersatzstoffen und für die Verwendung von Boden und bodenähnlichem Material (Mantelverordnung), 08.02.2013

PDF-Download: Die AöW nimmt in einem offenen Brief an den Veranstalter der Oper „Carmen“, Prof. Peter Schwenkow, Stellung zur aktuellen Diskussion und weist auf die Notwendigkeit der Einhaltung von Vorschriften zum Trinkwasserschutz hin, 20.08.2012.

PDF-Download: AöW-Position zu dem Richtlinien-Vorschlag zur Änderung der RL 2000/60/EG und RL 2008/105/EG in Bezug auf prioritäre Stoffe im Bereich der Wasserpolitik, 20.04.2012

PDF-Download: AöW-Stellungnahme zum Verordnungsentwurf zum Neuerlass der Düngemittelverordnung (DüMV), 14.09.2011

PDF-Download: AöW-Stellungnahme zum Arbeitsentwurf [Stand: 06.01.2011] einer Verordnung zur Festlegung von Anforderungen für das Einbringen oder das Einleiten von Stoffen in das Grundwasser, an den Einbau von Ersatzbaustoffen und für die Verwendung von Boden und bodenähnlichem Material (Mantelverordnung), 18.03.2011

PDF-Download: AöW-Stellungnahme zum Entwurf (Stand 24.11.2010) über die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAUwS), 18.02.2011

Weiterführende Links und Informationen

Gewässerschutz über innovative Konzepte zur Regenwasserbehandlung

Die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg) verbindet Gewässerschutz mit Erhöhung des Erholungswerts im Naherholungsgebiet Dutzendteich und erhielt dafür den Bayerischen Abwasser-Innovationspreis 2014.

Weitere Informationen auf der Homepage der Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg oder zum PDF-Download.

Foto: Rainer Kotschenreuther / SUN

EuGH-Entscheidung zum Verschlechterungsverbot

Nach einer Entscheidung des EuGH (C-461/13 vom 01.07.2015) sind die Mitgliedstaaten zur Verhinderung der Verschlechterung des Gewässerzustandes verpflichtet. Die Entscheidung klärt damit eine wichtige Frage zur Auslegung des Verschlechterungsverbots der WRRL (RL 2000/60/EG). Das Verschlechterungsverbot gilt nach der EuGH-Entscheidung nicht allein als eine programmatische Verpflichtung für die Bewirtschaftungsziele, sondern auch für konkrete Vorhaben. 

Demnach ist die Genehmigung eines Vorhabens zu versagen, wenn es dazu führen kann, den Zustand des fraglichen Wasserkörpers zu verschlechtern oder die Erreichung eines guten Zustands der Oberflächenwasserkörper zu gefährden, es sei denn, für das Vorhaben kann eine Ausnahme erteilt werden. Mit dem Vorliegen einer Ausnahme war das EuGH allerdings nicht befasst.

PDF-Download: Pressemitteilung vom 01.07.2015 des Gerichtshofes der Europäischen Union

Externer PDF-Download, BMUB/UBA, Die Wasserrahmenrichtlinie – Deutschlands Gewässer 2015, September 2016

Externer PDF-Download, UBA, Factsheet: Aktueller Zustand der deutschen Gewässer, Oktober 2016

Wichtige EuGH-Urteile zur WRRL: 

BMUB/UBA, Wasserwirtschaft in Deutschland, Teil 2 - Gewässergüte, März 2014

Umweltbundesamt: Themenseite Wasser

Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)

Deutscher Bund für verbandliche Wasserwirtschaft e.V. (DBVW)

DBVW-Projekt: Pro Gewässer - Wir kümmern uns

Marschenverband Schleswig-Holstein e.V.

Informationsportal der Einheitsgemeinde Gerstungen zur Kali und Salz Problematik: Wasser in Not

EU-Kommission GD Umwelt, Themenseite: Wasserrahmenrichtlinie

EU-Kommission GD Umwelt, Themenseite: Status Maßnahmenpläne Flussgebietsmanagement

WasserBLICK - Bund-Länder-Informations- und Kommunikationsplattform weitere Informationen

Meldungen aus Fernsehen, Radio und Zeitungen

NDR, 45MIN | Unser Trinkwasser in Gefahr - 30.05.2016

WDR, Quarks im Ersten | Die Wissenschaft vom Klo – 03.09.2016 

WDR, Vorwürfe gegen Energiekonzern GdF Suez, Undichte Bohrschlammgrube betrieben? - 20.04.2016

Emschergenossenschaft / Lippeverband | "Vereinte Nationen zeichnen Umbau der Emscher aus" – 14.02.2014 PDF-Download

ARD, Report Mainz | Thema Nitratbelastung von Grundwasser durch die Landwirtschaft. „Lasche Düngemittelverordnung“ –  23.07.2013                                                         

BR 2, Notizbuch | Vorsicht, (Wiesengräserdermatitis! - 23.05.2013), ab Minute 4:47 Gerettete Landschaft Hafenlohrtal im Spessart 1977 – 2008 – 2013

(Fotoquelle Banner: Löwenzahn / pixelio.de)







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