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Trinkwasserqualität

Die deutsche Trinkwasserverordnung setzt die schärfsten Standards für Trinkwasser weltweit. Zusätzlich werden bei uns die nach der Trinkwasserverordnung geforderten Grenzwerte flächendeckend weit unterschritten. Es wird anders als Flaschenwasser sehr häufig kontrolliert, oft sogar täglich.

deutsche TrinkwasserverordnungSo fließt in Deutschland aus jedem Wasserhahn Trinkwasser in Spitzenqualität zu günstigen Kosten! Ein Zweipersonenhaushalt wendet in Deutschland im Durchschnitt für täglich 121 Liter Wasser nur 27 Cent pro Tag auf.

Dies wird mit Hilfe von mehr als 17.000 Wasserschutzgebieten, durch besonders geschützte Trinkwassertalsperren und durch Kooperationen mit der Landwirtschaft gewährleistet.

Örtliche Wasservorkommen und Ressourcenschutz haben Vorrang vor der Fernwasser-Versorgung. 

Foto: smartwizard / pixelio.de

 

Stellungnahmen und Positionen

Weiterführende Links und Informationen

Beiträge aus der Presse

Stellungnahmen und Positionen
 

EU-Konsultation zur Trinkwasserqualität in der EU

Die EU-Kommission führt eine Konsultation zur Trinkwasserqualität in der EU durch. Nach Angaben der EU-Kommission greift die Umfrage auch einige Aspekte der europäischen Bürgerinitiative „right2water“ auf. Hierfür seien eventuell andere EU-weite oder nationale Instrumente bzw. Initiativen erforderlich.

Bei kritischer Durchsicht des Fragenkatalogs drängt sich nach unserer Ansicht aber die Vermutung auf, dass die Umfrage auch dazu dient, eine weitere Begründung für die EU-Kommission zu liefern, stärker in nationale Bereiche eingreifen zu können.

Die Konsultation lief vom 23.6.2014 bis zum 23.9.2014.

Zur Konsultation gelangen Sie hier

PDF-Download: AöW-Antwort vom 01.09.2014 

Datenkabel „in“ Trinkwasserleitungen: EU-Kommission sieht sich falsch verstanden

Laut Meldung der Nachrichtenagentur dpa hat die EU-Kommission am 30.07.2013 Behauptungen zurückgewiesen, wonach ihr Verordnungsvorschlag über Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen für die elektronische Kommunikation auch die Verpflichtung zur Verlegung von Datenkabeln „in“ Trinkwasserleitungen beinhalte.

Hintergrund der Klarstellung durch die EU-Kommission ist ihr Verordnungsvorschlag vom 26.03.2012 [COM(2013) 147 final], wonach Netzbetreiber – darunter auch Betreiber von Trinkwasser und Abwasserleitungen – grds. verpflichtet sein sollen, Zugang zu Ihren physischen Infrastrukturen anzubieten, wenn dies für den Ausbau der Komponenten von Hochgeschwindigkeitsnetzen für die elektronische Kommunikation dient. Aufgrund dieses Vorschlages kam es von sämtlichen Seiten der Wasserbranche zur Kritik. Auch die AöW hat sich zu diesem Verordnungsvorschlag schon frühzeitig  kritisch geäußert. Die AöW sieht durch die Mitnutzung in den Wasser- und Abwasserleitungen Risiken und Folgewirkungen für die öffentlichen Betreibe und die Trinkwasserqualität gefährdet.

Selbst die Bundesregierung erklärte auf eine aktuelle schriftliche Kleine Anfrage im Bundestag, dass sie derartige Vorhaben ablehnt.

Die AöW begrüßt die Klarstellung durch die EU-Kommission. Aufgrund der branchenweiten Diskussion ist allerdings eine Klarstellung für die physische Infrastruktur der Trinkwasser- und Abwasserentsorgung im Verordnungstext notwendig. Hierauf wird die AöW weiter bestehen.

Mehr zum Thema:

Externer PDF-Download: Antwort der BReg vom 29.07.2013 auf die Kleine Anfrage, Datenkabel in Trinkwasserleitungen, BT-Drs. 17/14443

 

Weiterführende Links und Informationen

EU-Berichte zu Gewässern und Trinkwasser veröffentlicht

Im Oktober 2016  hat die Europäische Umweltagentur (EEA) den Bericht „Rivers and lakes in European cities“ und die EU-Kommission einen Synthesebericht zur Qualität des Trinkwassers in der Union veröffentlicht.
Die EEA beschreibt die Einflüsse der Urbanisierung auf Flüsse und Seen und Herausforderungen bezüglich der Wasserverfügbarkeit und Wasserqualität. Zusätzlich werden Strategien für die Einbindung und Nutzung von Gewässern im urbanen Raum und der Umgang mit Gewässern anhand verschiedenster Beispiele, insbesondere hinsichtlich Einzugsgebietsplanung, Multifunktionalität und Bürgerbeteiligung, vorgestellt.
Der Synthesebericht der EU-Kommission fasst die Einzelberichte der Mitgliedstaaten zusammen. Hierin wird auf die Trinkwasserquellen der Mitgliedsstaaten und Gründe für die Nicht-Einhaltung von Grenzwerten eingegangen. Als Erfolg wird gewertet, dass die Einhaltungsquoten der Schadstoffgrenzwerte für Trinkwasser im Zeitraum 2011 bis 2013 fast durchgehend 99-100 % betrugen. Ein ausführlicher Evaluierungsbericht der Trinkwasserrichtlinie werde derzeit noch erarbeitet.


Europäische Umweltagentur, Rivers and lakes in European cities, 25.10.2016


PDF-Download: EU-Kommission, Synthesebericht zur Qualität des Trinkwassers in der Union auf der Grundlage der Prüfung der Berichte der Mitgliedstaaten für den Zeitraum 2011-2013 gemäß Artikel 13 Absatz 5 der RL 98/83/EG, 20.10.16

Stiftung Warentest vergleicht Mineralwässer und Trinkwasser

28.07.2016. Stiftung Warentest hat 30 stille Mineralwässer und Trinkwasser aus 28 Städten und Gemeinden verglichen und die Ergebnisse der nicht repräsentativen Studie veröffentlicht. Das Trinkwasser aus der Leitung schlägt Mineralwässer aus der Flasche sowohl in der Qualität als auch im Preis.

Externer Link: Stiftung Warentest, PM vom 28.07.2016, Leitungswasser und Mineralwasser: Der große Wassercheck

UBA-Ratgeber „Rund um das Trinkwasser“ in 4. Auflage erschienen
Im Juli 2016 hat das Umweltbundesamt die 4. Auflage seines Ratgebers „Rund um das Trinkwasser“ veröffentlicht. Er soll zur verbesserten Wahrnehmung der guten Trinkwasserqualität hierzulande beitragen und behandelt unter anderem die Organisation der Trinkwasserversorgung, mögliche stoffliche Belastungen des Trinkwassers, eine Qualitätsbeurteilung des deutschen Trinkwassers und Beachtenswertes im Umgang mit und im Verbrauch von Wasser.

Externer Link: Umweltbundesamt, Ratgeber: Rund um das Trinkwasser, Juli 2016

Bericht zur Qualität von Trinkwasser in Deutschland

Das Bundesministerium für Gesundheit und das Umweltbundesamt (UBA) haben Anfang  2015 einen Bericht zur Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasser) in Deutschland veröffentlicht. Darin werden Test-Ergebnisse für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2013 bekannt gemacht.

Fazit: Die Vorschriften der Trinkwasserverordnung werden bei deutschem Leitungswasser zu über 99% eingehalten.

PDF-Download: Bericht in der Langfassung 

 

Stiftung Warentest zu Leitungswasser: „Streng kontrolliert und gnadenlos preiswert“

Auch die Stiftung Warentest stellt deutschem Leitungswasser ein exzellentes Zeugnis aus. Untersucht wurden abgepackte stille Mineralwasser, die sich als nicht wirklich „prickelnd“ erwiesen hätten.

Unter Verweis auf den neuesten Bericht des (UBA) heißt es zum Leitungswasser: „Weil wir es ein Leben lang trinken, gelten strengere Grenzwerte als für Mineralwasser.“

Und:

Mit dem  Leitungswasser in manchen Regionen Deutschlands fließen sogar mehr Mineralstoffe aus dem Hahn als aus den Mineralwasserflaschen. Zum Beispiel in Berlin, München, Hamburg und Köln.

Nach einer EU-Harmonisierung (1980) muss Mineralwasser nur noch 50 Milligramm Mineralstoffe je Liter enthalten (vorher 1.000), um so bezeichnet zu werden.

Quelle: Stiftung Warentest, Ausgabe 7/2012: Mineralstoffe Mangelware, S. 22-23; Leitungswasser: Streng kontrolliert und gnadenlos preiswert, S. 23.

Fotoquelle: Lupo / pixelio.de

TV- und Radiobeiträge zum Thema

Zum Thema "Trinkwasserqualität" empfehlen wir Ihnen außerdem folgende TV- und Radio-Beiträge:

 

ndr | Plietsch. Die größten Irrtümer über unser Wasser, Juni 2015

ARTE | X:Enius, Trinkwasser: Gefahr durch Chemikalien? – 13.12.2013, 7:15 Uhr

Deutschlandfunk | Schmerzmittel im Trinkwasser, Die Suche nach einer sauberen Lösung – 22.09.2013

 

(Fotoquelle Banner: P. Storz / pixelio.de)







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