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(Fotoquelle Banner: Jürgen Acker / pixelio.de)

Öffentliches Kolloquium mit Fachexperten in Dankmarshausen
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Blühen derzeit in den Kohleabbauregionen des Ruhrgebietes die Landschaften wieder auf und werden die Flüsse renaturiert, wird im Märchenland an Werra und Weser die Belastung durch den Kali- und Salzabbau immer größer.

Wasser und Böden sind natürliche Ressourcen, die durch Übernutzung in einen kritischen Zustand geraten können. Die Versorgung mit Trinkwasser ist ohne diese Ressourcen nicht möglich und ein sorgsamer Umgang damit ist lebensnotwendig, aber nicht immer selbstverständlich.

Von menschlichem Handeln verursachte Belastungen des Grundwassers, die Versalzung der Oberflächengewässer und der Böden sind Hinterlassenschaften des Bergbaus und des noch laufenden Abbaus von Rohstoffen. Vielerorts wurden und werden diese Belastungen mit immensen finanziellen Mitteln (überwiegend staatlich aufgebracht) gemindert. In Nordhessen, Südthüringen und Niedersachsen wird seit Jahrzehnten erbittert um die richtigen Maßnahmen und vor Allem um die Finanzierung gerungen.

Der jahrzehntelange Kampf der Werra- und Weser-Anlieger um ihren Wasserschatz hat kurzfristig kleine Erfolge gebracht, wie die angeordnete Reduzierung der Versenkmengen in den Untergrund und kürzere Genehmigungszeiträume, auch für die Entsorgung des Salzabwassers in die Werra. Nun versucht der international agierende Konzern K+S AG die Politik in den betroffenen Bundesländern mit Betriebsstilllegungen und Menschenketten unter Druck zu setzen, ein Weitermachen in der Umweltverschmutzung zu unterstützen und genehmigen zu lassen. Arbeitsplätze werden gegen den Gewässerschutz und gegen die Trinkwasserversorgung ausgespielt. Die Kommunen und Initiativen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen einfordern, werden als Nestbeschmutzer und schwarze Schafe hingestellt.

In Wirklichkeit geht es aber um hohe Gewinne und der eigentliche Grund für die
Betriebsstilllegungen sind die aktuell niedrigen Preise für Kali und Salz auf dem
Weltmarkt.

Ist der Kampf der Kommunen und Initiativen wirklich so aussichtslos wie es oft scheint? Es gibt Alternativen zur Verpressung und Verklappung des Salzabwassers aus dem Kali- und Salzabbau, es gibt auch Alternativen zu den riesigen Abraumhalden. Die Eindampfung des Abwassers und die Rückgewinnung der Reststoffe!

Am 15. März 2017 wollen wir in Dankmarshausen in einem öffentlichen Kolloquium mit Fachleuten und möglichst vielen Beteiligten der Frage nachgehen, ob es eine Chance gibt, die K+S AG zu einem verantwortungsvollen umweltfreundlichen Handeln
zu bewegen.

zum PROGRAMM [PDF-Dokument]

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Nachstehend haben Sie die Möglichkeit, sich die einzelnen Vorträge bzw. Präsentationen herunter zu laden:

PDF-Download: Präsentation von Thomas NorgallStellvertretender     Landesgeschäftsführer BUND Hessen

PDF-Download: Präsentation von Dr. Alexandra DehnhardtFG Landschaftsökonomie, TU Berlin 

PDF-Download: Präsentation von Alexander ReitingerRechtsanwalt Fachanwalt für Verwaltungsrecht Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

 PDF-Download: Präsentation von Dipl.- Ing. Marcus Rudolph, Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e. V. 

PDF-Download: Präsentation von Dr. habil Ralf E. Krupp,  Verpressung und Einleitung in Flüsse sind nicht alternativlos 

 PDF-Download: Folien zum Vortrag der Gemeinde Gerstungen

 PDF-Download: Vortrag Gemeinde Gerstungen

 PDF-Download: Beitrag BI zum Kolloqium von Klaus Reinhardt 

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aus der Presse:

Matthias Günkel, Freier Journalist 15. März 2017

"Kali-Weltkonzern verursacht größte Fluss-Verschmutzung Europas - Ökologische Zeitbomben ticken noch mehr als 1000 Jahre"

► Thüringen Allgemeine 17.März 2017 

"Fraktion der Umweltschützer betoniert Forderungen an K+S"

 

Zuletzt geändert am: 31 Mar 2017 um 10:04 am

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