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CCS (Carbon Capture and Storage)/ Kohlendioxidspeicherung im Untergrund


Gefahren für das Grundwasser

Mit der CCS-Technologie (Carbon, Capture and Storage) sollen große Mengen Kohlendioxid (CO2) mit hohem Druck in den Untergrund gepresst werden. Gefährliche Auswirkungen für das Grundwasser, z.B. durch verdrängtes salines Porenwasser, können nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht ausgeschlossen werden.  

Dies gilt ebenso bei einer Verpressung in der Nordsee, wodurch den Trinkwasservorkommen an der Nordseeküste Versalzungen drohen. 

Diese Risiken bleiben dauerhaft bestehen. Denn die Einlagerung kann nicht rückgängig gemacht werden. Die Wasserversorgung künftiger Generationen ist dadurch möglicherweise gefährdet.

Carbon Capture and Storage

Quelle: UBA Grundwasser in Deutschland, Reihe Umweltpolitik August 2008, S. 31   


Für kurzfristige Lösungen im Verhältnis zur Menschheits- und Erdgeschichte würden irreversible Schäden in Kauf genommen. Dies widerspricht der Nachhaltigkeit.
 

Deshalb haben sich die AöW und ihre Mitgliedsverbände engagiert für den Grundwasserschutz eingesetzt und CCS abgelehnt.

Mittlerweile ist ein CCS-Gesetz nach einem Vermittlungsverfahren zwischen Bundesrat und Bundestag mit einer sogenannten Länderklausel beschlossen worden. Danach können Bundesländer eine Speicherung von Kohlendioxid unter ihrem Territorium untersagen.

 

Stellungnahmen und Positionen

Weiterführende Links und Informationen

 

Stellungnahmen und Positionen

PDF-Download: AöW-Schreiben vom 10.01.2014 an die deutschen Abgeordneten im Europäischen Parlament zur Entschließung des Parlaments zum Umsetzungsbericht 2013: Weiterentwicklung und Anwendung von Technologien zur Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff in Europa (2013/2019(INI)) 

PDF-Download: AöW-Stellungnahme vom 17.06.2013 zur konsultativen Mitteilung über die Zukunft von CCS in Europa [COM(2013) 180 vom 27.03.2013], EU-Registriernummer: 0481013843-28 

PDF-Download: AöW-Stellungnahme vom 6.3.2013 zu einem Landesgesetz zum Kohlendioxid-Speichergesetz, anlässlich der Anhörung im Landtag Sachsen-Anhalt am 7.3.2013 

PDF-Download: AöW-Stellungnahme v. 20.5.2011 zum Gesetzentwurf zur Demonstration und Anwendung von Technologien zur Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid vom 15.4.2011 

PDF-Download: AöW-Stellungnahme v. 30.08.2010 zum Referentenentwurf für ein Gesetz zur Demonstration und Anwendung der CCS-Technologie 

PDF-Download: Positionspapier der AöW v. 6.8.2010 zu CCS und zur Umsetzung der RL 2009/31/EG über die geologische Speicherung von Kohlendioxid (CO2) in deutsches Recht 

Weiterführende Links und Informationen

 

Externer PDF-Download: KSpG (Kohlendioxid-Speicherungsgesetz) - Gesetz zur Demonstration der dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid 

Informationsbroschüren des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundesumweltamtes (UBA) belegen Sorgen der AöW.

Bereits in der Broschüre des Bundesumweltministeriums „Grundwasser in Deutschland“ vom August 2008 wird auf Seite 31 unter CO2-Einlagerung (CCS) ausgeführt:

„…Beim Kontakt von CO2 mit dem Grundwasser kann es zu einer Versauerung des Grundwassers kommen. Dadurch können unter anderem Schwermetalle freigesetzt und mit dem Grundwasser transportiert werden….“ [...] „…Besondere Probleme können sich bei der Einleitung von CO2 in saline Aquifere ergeben…“
Diese Aussagen finden sich auch in der Broschüre des Umweltbundesamtes „Wasserwirtschaft in Deutschland – Grundlagen“ vom Juli 2010 auf Seite 132. 

Lesen Sie selbst:

Externer PDF-Download: BMU, Grundwasser in Deutschland, 2008 

Externer PDF-Download: UBA, Wasserwirtschaft in Deutschland, Teil 1, Grundlagen 

(Fotoquelle Banner: Jürgen Acker / pixelio.de)







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